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L’Oréal will künftig Shampoo in Papierflaschen anbieten

Donnerstag, den 31 Oktober 2019 um 10:24 Uhr

Der weltbekannte Kosmetikkonzern L’Oréal möchte seine Kosmetik umweltfreundlicher verpacken. So will der erfolgreiche Kosmetikhersteller künftig Shampoos in wiederverwertbare Papierflaschen füllen.

Papier statt Plastik. Quelle: L’Oréal

L’Oréal arbeitet an umweltfreundlichen Verpackungen

Grundstein dieser Aktion ist die „Paper Bottle Community“, welcher der französische Kosmetikhersteller seit Kurzem als Mitglied beigetreten ist. Bei dieser Initiative geht es darum, mit einer beschleunigten Herstellung von umweltfreundlichem Verpackungspapier die Umwelt zu entlasten – und L’Oréal möchte als Teil dieser Gemeinschaft dazu beitragen.

Mittelpunkt der Initiative ist das Papierflaschenunternehmen PaBoCo, das dieses ambitionierte Projekt ins Leben gerufen hat. Das innovative Unternehmen, das seinen Sitz unweit von Kopenhagen hat, arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung des weltweiten Abfallproblems. Mit L’Oréal hat das Unternehmen das erste Kosmetikunternehmen erreicht, das sich für diese zukunftsorientierte Initiative engagiert.

Auf dem Markt sollen die umweltfreundlichen und wiederbefüllbaren Papierflaschen im Jahr 2021 erscheinen. Nach Aussage des Kosmetikherstellers arbeite er bereits jetzt an der Entwicklung der kompostierbaren und recycelbaren Verpackungen. L’Oréal will bis 2025 seine Kosmetikprodukte ausschließlich in Kunststoffpackungen anbieten, die sich sowohl wiederverwenden als auch wiederbefüllen und recyceln lassen.

L’Oréal, der größte Kosmetikhersteller der Welt, hat bereits ein ähnliches Projekt verfolgt. So konzipierte der französische Kosmetikkonzern gemeinsam mit dem Verpackungsdienstleister Albéa eine Kosmetiktube aus papierähnlichem Material, welches das umweltschädliche Plastik größtenteils ersetzen soll.

Kosmetik-Lexikon