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Manuelle Lymphdrainage

Eine Massage, welche in ihrer Bedeutung und Wichtigkeit gerade in den letzten Jahren enorm zugenommen hat, ist die manuelle Lymphdrainage. Sie besteht bereits seit den 1960er Jahren und wird vorwiegend an Massage- und Krankengymnastikschulen angewendet.

Durchgeführt werden darf die manuelle Lymphdrainage von Masseuren, Krankengymnasten, sowie von Physiotherapeuten. Laien dagegen sollten davon Abstand nehmen, die manuelle Lymphdrainage selbst durchzuführen, da es leicht zu Verletzungen kommen kann.

Bevor ein Masseur oder Physiotherapeut die manuelle Lymphdrainage durchführen darf, muss er eine etwa sechswöchige Zusatzausbildung absolvieren. Danach kennen sie nicht nur die Wirkung der manuellen Lymphdrainage, sondern wissen auch die wichtigsten Handgriffe.

Die manuelle Lymphdrainage gilt als eine Massageform, die recht viele Beschwerdebilder lindern kann. Hauptsächlich verwendet man sie jedoch dann, wenn der Patient geschwollene Stellen am Körper oder den Extremitäten hat.

Während der Sitzung führt der Masseur kreisförmige Bewegungen durch, die oftmals auch als Verschiebungstechniken bezeichnet werden, und wendet dabei einen leichten Druck an. Ziel soll hierbei sein, dass die Flüssigkeit wieder aus dem Gewebe und in das Lymphgefäßsystem fließen kann.

Anders als in klassischen Massageformen soll bei der manuellen Lymphdrainage keine Erhöhung der Durchblutung herbeigeführt werden. Gute Aussichten auf Erfolg hat diese Lymphdrainage auch vor oder nach Operationen bewiesen.

Sollte der Patient über sehr ausgeprägte Stauungen im Körper klagen, werden zusätzlich zur Manuellen Lymphdrainage noch Kompressionsverbänden angelegt. Außerdem bemüht man sich um eine spezielle Bewegungstherapie.

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