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Neue Kosmetikfrage
„Vier Pfoten“ macht auf Botox-Versuche an Mäusen aufmerksam |
| Sonntag, den 24. Oktober 2010 um 20:39 Uhr | |
Wie einer Mitteilung, die ihres Zeichens am Mittwoch in Hamburg vorgestellt wurde, der Tierschutzorganisation entnommen werden konnte, sei im Rahmen der vergangenen drei Jahre die Zahl bestimmter Tierversuche die das Nervengift Botox zum Gegenstand hatten bedeutsam angestiegen. So habe man einen Anstieg von Null auf insgesamt 28.000 Versuche beobachten müssen, wie die Organisation mitteilte. Botox ist ein muskelentspannendes Nervengift, das im Rahmen der vergangenen Jahre seinen Weg in die Kosmetik, vielmehr in die Schönheitschirurgie, gefunden hat. Hier wird es primär zur Straffung faltig-gewordener Haut eingesetzt. Im Rahmen der von „Vier Pfoten“ beschriebenen Tierversuche werden Mäusen unterschiedlich hohe Dosen des Nervengiftes injiziert. Hierbei versuche man zu ermitteln, ab welcher Menge sich das Nervengift tödlich auf den Organismus der Maus auswirkt. Vielmehr wolle man ermitteln, aber welcher Dosis die Hälfte der Versuchs-Mäuse stirbt, um Ableitungen zur Bedenklich- beziehungsweise Unbedenklichkeit des Nervengiftes für den menschlichen Körper machen zu können. „Vier Pfoten“ verweist darauf, dass eine Lücke im EU-Tierversuchsverbot ebendiese Tests ermögliche. So werde der Stoff Botox als Medikament, beispielsweise Anti-Migräne-Mittel, nicht aber als Kosmetika eingestuft. |



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