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Neue Kosmetikfrage
Forschung: Botox hemmt das Sprachverständnis |
| Dienstag, den 01. Juni 2010 um 15:23 Uhr | |
Das Problem liege darin, dass der Mensch dazu neige, die Stirn in Falten zu legen, wenn er versucht Beschreibungen von Zorn, Ärger und Trauer besser zu verstehen. Hieraus lässt sich schließen, dass es dem Botox-Anwender weitaus schwerer fällt, Emotionen zu verstehen, da er die Stirn nur schwerlich bewegen kann. Zu dieser Erkenntnis kamen Forscher des Teams um David Havas von der Universität Wisconsin-Madison. Im Rahmen der Untersuchung mussten 20 Frauen vor sowie nach einer Botox-Behandlung einen Sprachtest absolvieren. Die Forscher konnten feststellen, dass die Frauen circa eine Sekunde länger benötigten, um einen Satz zu verstehen, in dem Trauer geäußert wurde. Aus dieser Beobachtung lässt sich die Vermutung ableiten, dass sich die Bewegungen der Gesichtsmuskeln auf das emotionale Verständnis des Gehirns auswirken, ihm sozusagen Feedback liefern. |



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