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Neue Kosmetikfrage
Ein etwas ungewöhnlicher Augenschmuck |
| Mittwoch, den 28. Oktober 2009 um 13:05 Uhr | |
Der Designer kam auf die Idee, Kunst und Körper miteinander zu vereinen. Der Anhänger ist einfach ein Modeaccessoire, der scheinbar keine negativen Auswirkungen auf das Auge hat. Vor Klarenbeek hat bereits sein Landsmann Gerrit Melles kleine Schmuckstücke aus Platin entworfen. Melles arbeitete mit der Universität von Rotterdam zusammen. Die entwickelte Technik bestand darin, dass das Schmuckstein unter Narkose in die Bindehaut des Auges implantiert wird. Viele Frauen haben diesen Eingriff bei sich im Institut für Augenchirurgie von Rotterdam durchführen lassen. Der Eingriff sei laut Melles und den restlichen Mitarbeitern nicht gefährlich für die Gesundheit der Augen. Viele Augenspezialisten Europas hingegen sehen das anders. Bei solch einem Eingriff besteht das Risiko einer Blutung oder einer schweren Infektion. Diese Risiken können die Funktionalität des Auges einschränken. Was auch immer unter die Hornhaut eingefügt wird, könnte gefährlich sein. Inzwischen sind Augenoperationen zur Behandlung von Sehfehlern weit verbreitet. Sich dem Risiko auszusetzen, das Sehvermögen zu verlieren, nur um ein Schmuckstück im Auge zu haben, sei absurd. Die Universität in Rotterdam hat sich bereits diese Erfindung patentieren lassen und wie es scheint, gibt es viele Personen, die diesen Eingriff bei sich machen lassen möchten. |



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