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Kosmetik-Lexikon
Neue Kosmetikfrage
Weko schaltet sich bei Kosmetikfirmen ein |
| Freitag, den 18. November 2011 um 16:42 Uhr | |
Weko ist die offizielle Wettbewerbskommission und hat dem Branchenverband Ascopa untersagt Marktinformationen und Analysen zu tauschen. Im Kartellgesetz ist fest verankert, dass Firmen die auf dem Markt in einer bestimmten Branche agieren, keine Marktinformationen austauschen dürfen oder ihr Marktverhalten gegenseitig anpassen dürfen. Das Gesetzt existiert damit sich die Preise von den Produkten nicht gegenseitig hoch spielen und dies auf Absprache erfolgt. So wurden Informationen von Weko veröffentlicht, dass die Unternehmen gegenseitig Preise, Umsatzzahlen, Kosten für Werbung und allgemeine Geschäftsbedingungen offen legen. Genau dies würde gegen das Gesetz verstoßen, schreibt Weko.Strafen für die Firmen gibt es jedoch vorerst keine. Nur bei wiederholtem Bruch des Gesetztes und der Zuwiderhandlung gegenüber Weko würden erste Schritte eingeleitet werden, jedoch war es trotzdem ein Warnschuss. Im Moment ist die Rechtslage noch eingeschränkt und Weko könnte nur starke Verstöße abstrafen. Der betroffene Branchenverband Ascopa, welcher um die 200 Lieferanten und Importeure umfasst, gab zu dem Vorfall bisher keine Stellungnahme ab. Zu den Marken die Ascopa führt gehören unter anderem sehr bekannte wie Chanel oder Dior. |




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